Nach dem Eungella Nationalpark sind wir weiter in den Cape Hillsborough Nationalpark gefahren, hier konnte man freilebende Kängurus morgens im Sonnenaufgang am Strand beobachten.
5:30 Uhr hat der Wecker geklingelt und stellt euch vor, ich kann's ja selber gar nicht glauben, aber ich bin 3 Minuten vorm Klingeln von alleine aufgewacht und war munter und auch sofort ansprechbar.
Ein Wunder was hier in Australien mit mir passiert ist :P.
Aber das zeitige Aufstehen war der Anblick wirklich wert!
Und dann Kaffee am Strand :D
Vor zwei Tagen dann haben wir uns auf den langen Weg in den Carnavon Nationalpark gemacht.
Wir sind 800km gefahren und hatten eine reine Fahrtzeit von 10h.
Aber die Fahrt war unglaublich. Wir sind einfach so im nichts gewesen!
Wir waren ne Stunde auf einer schnurgeraden Straße ohne Kurve, ohne Häuser, Empfang, Zivilisation oder sonst was unterwegs.
Die Autos die uns entgegen kamen hätten wir zählen können.
Da bekommt man einen ersten Eindruck wie groß Australien sein muss!
Und dann wurden auf einmal mitten aufm Highway von nem Cowboy hunderte von Rindern entlang getrieben.
Bevor wir im Carnavon Nationalpark ankamen, haben wir uns leider noch etwas verfahren.
Wir haben keine Straßenkarte gekauft und in unserem lonely Planet stand nur drin: "Von Rollstone kommend, fährt man eine Straße, die zunächst 75 km asphaltiert und dann 20 km unbefestigt ist."
Tja diese wunderbar beschriebene "eine" Straße haben wir leider nicht gefunden und als wir schon weit über den 75 km waren und von unbefestigt keine Spur zu sehen war, war uns klar, das wir falsch sind.
Das Problem war leider nur, das es mittlerweile zu dämmern angefangen hatte und man von allen Seiten immer nur hört, ja nicht im Dunkeln in Australien zu fahren, wegen den Tieren.
Leider zeugen auch wirklich unglaublich viele Känguruleichen am Highwayrand von dieser Gefahr.
Wir also mitten am Highway umgedreht, ohne Karte uns auf die Suche nach besagter "einer" Straße gemacht und betend hinterm Steuer gesessen, das uns kein Tier vors Auto läuft.
Nach einer Stunde Nachtfahrt sind wir dann auch wirklich noch auf die unbefestigte Straße gekommen und nachdem wir Hasen und Kängurus im Scheinwerferlicht gesehen haben, nen kleinen Flusslauf durchquert hatten, sind wir auch endlich müde und fertig, aber Gott sei dank heile angekommen!
In diesem Nationalpark haben wir dann eine Wanderung durch die Schlucht unternommen.
Schon ein bisschen verrückt, wir sind insgesamt ca. 1000 km ins Landesinnere gefahren um 23 km zu wandern, aber es war auf alle Fälle ein Erlebnis und auch etwas einmaliges so lange durch einfach "nichts" zu fahren!
Nun sind wir in Agnes Water, haben heute nen ganz relaxten Tag hier verbracht und wollen uns morgen am Strand entspannen, bevor es dann weiter an der Küste entlang geht.
Haben nun fast schon Halbzeit und gestern auch das erste mal Brisbane auf den Verkehrsschildern gelesen.
In diesem Sinne,
liebe Grüße :)









Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen