Australien - ich komme

Australien - ich komme

30.09.2015

Maroochydore - Sunshine Coast

Gestern hatten wir eine selfguide Kanutour auf dem Noosariver und das war der absolute Wahnsinn!
Der Tag ist ganz weit oben auf meinen Australien Highlights dabei!

Treffpunkt war 7:10 Uhr mit Rob am Lake Cootharaba am Boreen Point. 
Dort haben wir unsere Einweisung erhalten. 
Rob hat uns ne halbe Stunde lang anhand einer Karte erklärt, wie wir wo und wie lange zu paddeln hätten und wie lange wir ungefähr dafür brauchen sollten um abends um 16:30 Uhr wieder am Treffpunkt zurück zu sein. 
Als erstes mussten wir den See überqueren um zu der Flussmündung zu gelangen. 
Dazu sollten wir uns als erstes ca. 100 m entfernt vom Ufer halten bis zu einer Uferspitze und von da Richtung Norden (Haha, wo ist Norden) ca. 1 km vom Ufer entfernt mit Blick auf ne Sanddüne auf nem Hügel als Orientierungspunkt, den wir aber erst kurz davor zu sehen bekommen würden. 
Wenn wir ne rote Boje auf dem See kreuzen, sind wir richtig und sollen an der links vorbei, dann kämen verschiedene Flussmündungen, einmal den rechten nehmen, später dann den kleineren und so weiter. 
Er hat uns auch gesagt wo wir am besten Pause machen sollten, weil es besonders schön dort wäre und es sich anbieten würde und so weiter. 
Die Karte hat er uns auch mitgegeben, aber wir haben uns nach der Einweisung nur angeschaut und waren uns nicht wirklich sicher, ob wir an dem Endpunkt "Harrys Campsite" in ca. 12 km Entfernung wo wir hin sollten und ja auch hin wollten überhaupt ankommen würden ;). 

Nach der Einweisung ins Kartenmaterial :P ging's ab zu unserem Kanu das schon auf uns am Ufer gewartet hat :).  



Hoch motiviert sind wir eingestiegen, auf den See raus gepaddelt und nach links, sprich nach Norden abgebogen ;). 


Es war ein unglaublich schöner und riesengroßer See!

Wir sind fröhlich vor uns hingerudert und haben uns gedacht, wir werden schon irgendwo hin kommen und haben einfach mal Rob vertraut, das Sanddüne in der Ferne oder rote Boje aufm See schon zur rechten Zeit auftauchen werden. 

Das Paddeln war unglaublich anstrengend und wir haben nach kurzer Zeit schon unsere Arme und Bauch- und Rückenmuskeln gespürt. 
Aber wir hatten unser Ziel vor Augen und auch wenn wir den Weg nicht wirklich vor Augen hatten, haben wir einfach drauf vertraut, das zur richtigen Zeit schon die Orientierungspunkte wie von Rob angekündigt, auftauchen würden. 
Und so war es dann auch!
Zuerst haben wir die Sanddüne in der Ferne gesehen um die Flussmündung zu finden und sind dann auch an der roten Boje links vorbei gekommen. 

Nach gut 2h haben wir eine erste Rast am Ufer gemacht. 



Danach ging es weiter. 
Hier hätten wir eine Abzweigung nehmen können, die uns wo anders hin geführt hätte, aber das war "up to you", wie wir mögen, wie Rob immer wieder betont hatte. 
Aber da wir unbedingt "unser" Ziel, nämlich Harrys Campsite erreichen wollten, haben wir diese und auch andere Möglichkeiten der Abzweigung ausgelassen. 

Nach unserer Rast sollten wir dann der "Waserlilienstraße" folgen und dem kleineren und verwinkeltem Flussarm, nicht dem großen, breitem. 


Da kam dann auf einmal ein Gegenwind auf und wir mussten uns mächtig ins Zeug legen um vorwärts zu kommen. 
Aber als sich der Wind wieder gelegt hatte, konnten wir eine spiegelglatte Wasseroberfläche sehen.  
Dadurch das dass Wasser fast schwarz erscheint, was eine Besonderheit hier ist, spiegelt sich die Welt und zwar in einer absoluten Klarheit und Reinheit das man das Gefühl hat, man könnte hinein spazieren. 
Es war ein unbeschreibliches Gefühl da auf dem Wasser, so ganz allein, in dieser unbeschreiblichen Flusslandschaft und in dieser Atmosphäre. 





Ich glaube, so wie wir den Fluss erlebt haben, so ist es auch ein bisschen im Leben. 

Wir werden ausgestattet mit allem was wir brauchen. 
Auf dem Fluss war es das Kanu, die Paddel, Schwimmwesten, Kartenmaterial. 
Wir bekommen den Verstand, unsere Hände und Füße, die Seele um zu schaffen und zu erleben, zu geben und zu nehmen. 

Uns wurde erzählt, was der schönste und der beste Weg wäre, aber was auch nicht unbedingt der einfachste und kürzeste wäre. 
Wir hatten den Weg nicht vor Augen, wir mussten uns darauf verlassen das zur rechten Zeit die Hinweise schon kommen werden und das Rob schon den Weg kennen wird. 
Wir wussten nur, das wir vertrauen, das wir es wie von ihm versprochen schon finden und schaffen würden und das wir wirklich dort auch ankommen wollten. 

Wir haben im Leben auch unseren Weg nicht immer vor Augen, meistens sogar nicht. 
Wie oft passiert etwas, was wir selber nicht "eingeplant" haben. 
Wie oft habe ich schon Pläne gemacht und dann kam doch alles ganz anders. 
Dann muss ich darauf Vertrauen, das Gott schon den Weg vor Augen hat und mir zur richtigen Zeit meine Orientierungspunkte schenkt. 
Das ich Menschen an meiner Seite habe, die mich wieder auf meinen Weg bringen, die mich auch begleiten, das ich den Gegenwind schon überstehe und dann auch genießen und Pause machen kann. 

Ich glaube es ist wichtig zu wissen wo man hin möchte und vor allem wer man dabei sein möchte!

Wir wussten das wir zu "Harrys Campsite" wollten. 
Wir hatten viele andere Möglichkeiten was wir hätten tun können, es wurde uns bei der Kartenerklärung mehrmals angeboten, das noch andere Wege wären, es war "up to us", wir konnten frei entscheiden. 
Bei dem Gegenwind der auf dem kleinen Seitenarm aufkam, hätten wir umdrehen können und den größeren, ruhigeren und gerade verlaufenden Arm wählen können, aber wir hatten unser Ziel vor Augen. 

Wo möchte ich im Leben hin?
Was ist es mir wert?

Auf der spiegelglatten Wasseroberfläche hat man das absolute Ebenbild gesehen, unverfälscht und klar!

Wer möchte ich auf meinem Weg sein?
Was sind meine Werte hinter denen ich stehe und die ich wiederspiegele?
Was ist mir wichtig?


„Jesus antwortete ihm: »›Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand!‹ Das ist das erste und wichtigste Gebot. Ebenso wichtig ist aber das zweite: ›Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!‹“
Matthäus 22:37-39


Ich möchte das Leben in Gottes Gegenwart erleben, seine wunderbare Welt entdecken und dabei aber nicht nur mich sehen. 
Es kommt nicht nur darauf an, das ich alles habe, das ich das absolute Maximum aus allem heraus hole. 
Was habe ich davon, wenn dabei die Menschen die ich liebe auf der Strecke bleiben?
Was habe ich davon, wenn ich am Ende allein dastehe?
Beziehung ob zu Gott oder zur Familie, in der Freundschaft oder auch einfach zu anderen Menschen denene es nicht so gut geht wie mir, das möchte ich als Ziel haben. 
Und auch wenn ich den Weg nicht kenne, ich weiß wo ich hin möchte und hoffe das mein Ziel nie aus den Augen verlieren werde. 
Und wenn ich doch mal falsch abzweige, hoffe ich auf meine "Sanddüne und rote Boje", auf meine Orientierungspunkte die mich wieder zurück bringen. 
Und ich hoffe, das ich dann auch die Einsicht habe zu sehen, das ich falsch abgebogen bin, das ich auf einem anderen Seitenarm bin, der vielleicht auch schön ist, wo ich mich gerade wohl fühle und es sich angenehm anfühlt, aber der mich nun mal nicht zu meinem Ziel bringt. 
Das ich nicht zu stolz bin und umdrehen kann. 
Auch wenn ich vielleicht vom Leben oder von Menschen verletzt werde und mein Leben nicht so verläuft wie ich es mir vorgestellt habe oder wenn Gegenwind aufkommt oder es anstrengend wird, das ich mit meinem Kanu auf dem richtigen Weg bleibe. 


Vielen lieben Dank an all die Menschen, die schon meine "rote Boje und meine Sanddüne" waren, vielen Dank auch zum Teil für eure Geduld und für euer nicht aufgeben und auch für das gemeinsame Erleben von wunderschönen Pausen und Momenten!
An alle, die auf meiner Kanufahrt dabei sind und mit denen ich ein Stück Kanufahren darf :D!

28.09.2015

Noosa

Hallo ihr Lieben!

Wie geht's euch?

Bei uns ist im Moment volles Programm. 
Jeden Tag ein anderes und wunderschönes Highlight im Moment :D. 

Von Freitag auf Samstag waren wir auf Fraser Island, das ist die größte Sandinsel weltweit und die einzigste wo ein Regenwald drauf wächst. 
Unsere Gruppe bestand insgesamt aus 4 Allradantriebautos mit jeweils 8 Leuten drin. 
Wir waren das "Oldie" Auto ;), die anderen waren alle 18, 19 Jahre alt. 
Aber unsere Gruppe war super, haben den Samstag Abend dann auch noch gemeinsam gemütlich beim Burger essen ausklingen lassen ;). 
Die Insel ist wirklich schön!
War bloß ne ganz schön holprige Fahrt die ganze Zeit, haben zum Teil für 8 km 45 min gebraucht ;).
Und genächtigt wurde in Zelten.  






Sonntag morgen sind wir dann um 5:30 Uhr aufgestanden um zur Tin Can Bay zu fahren. 
Dort konnte man freilebende Delphine füttern, die frei nach Lust und Laune gegen 8 Uhr da vorbeischauen und sich ihren Fisch abholen. 
Der Delphin war wirklich süß, nur der Fisch der verfüttert wurde etwas eklig :P. 



Und nach'm Delphine füttern sind wir hier her nach Noosa gefahren. 
Hatten heute einen zwei Stunden Surfkurs. 
Hat wirklich voll Spaß gemacht, aber wahnsinnig anstrengend sich gegen die Wellen zu stemmen und jedesmal aufs Board zu schwingen. 
Jetzt haben wir die erste Einführung schon mal in die grobe Technik bekommen, vielleicht ergibt sich später nochmal ne Möglichkeit wo wir uns selber ein Board ausleihen können :). 



Und morgen steht schon das nächste Highlight an, bekommen morgens um 7:15 Uhr ein Kajak und ne Karte und werden dann hier am Noosariver entlang paddeln, mal gucken ob wir ankommen ;). 

Liebste Grüße :)

24.09.2015

Rainbow Beach / Horseride

Und schon wieder ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen!

Habe heute den bezaubernden "Flint" am Strand reiten dürfen!
Wir hatten herrlichstes Wetter, einen fast menschenleeren Strand und ich bin am Meer entlang geritten :D!
Durch Wellen hindurch, im Sand galoppiert, es war einfach wunderschön!!!









Morgen klingelt dann bei uns um 6 Uhr der Wecker und es geht's für 2 Tage auf Fraser Island.
Hatten heute schon samt ca. 25 anderen Leuten eine Einweisung in ein 4 WD Auto  und fahren auf Sand. 
Sind ja sehr gespannt was uns da erwartet ;). 

Rainbow Beach / skydive

Waaahhhh!!!

Wir hatten heute unseren skydive!
Es war der absolute Hammer!
Einfach ein unglaubliches Gefühl!

Um 9:45 Uhr sollten wir am "Flughafen" sein. 
Wir waren mega nervös und aufgeregt und total angespannt!

Als wir ankamen haben wir gleich mal als erstes eine 5 Minuten Einweisung bekommen, wann wir wo wie unseren Kopf und unsere Beine zu halten hätten. 
Dann gabs eine Art Gurt zum anziehen und schon ging's raus zum "Flugzeug". 

So ganz sicher war ich mir bei dieser Maschine ja nicht ;), 
sie sah schon sehr schmal aus und auch nicht mehr so ganz taufrisch ;). 



Aber da gab ja sowieso kein zurück mehr ;). 
Kurze Demonstration, wie wir dann oben in einer Höhe von 12000 Fuß unsere Beine aus der Tür heben sollen und dann hieß es einsteigen...


Wir saßen zusammen mit unseren jeweiligen Tandempartner am Boden und damit war die Maschine auch voll. 
Der Flug war etwas wacklig und holprig, aber die Aussicht war der Hammer!



Halb hab ich die Aussicht genossen, halb hab ich mir Sorgen gemacht ob ich denn wohl auch fest genug an meinem Tandempartner festgemacht werde.  
Sah mich schon auf einmal alleine ohne Partner und ohne Fallschirm fallen... :P

Tja und dann war es auch schon soweit. 
Die Tür wurde geöffnet, Katrin war als erstes dran und in dem einen Moment saß sie noch vor der Tür und in dem anderen war sie auf einmal weg!
Einfach so verschwunden von jetzt auf gleich und ich dachte nur OH MEIN GOTT!

Zu mehr kam ich auch schon gar nicht mehr, denn ehe ich auch nur irgendwas selber hätte machen können, wurde ich schon zur Tür gehoben und hing ganz plötzlich halb auf dem Schoß meines Tandempartners und halb draußen über dem nichts!


Bevor ich überhaupt realisieren hätte können, das ich gerade im Begriff bin mich aus einem Flugzeug zu stürzen waren wir auch schon draußen!

Und es war unbeschreiblich!
Wir haben uns als erstes ein paar mal gedreht und das Flugzeug war unten, die Erde oben, ich hatte keine Orientierung mehr wo rechts, links, oben oder unten war. 



Der freie Fall war der Wahnsinn!
Ich habe weder Angst noch sonst irgendwas gespürt, nur das Fallen und die Freiheit dabei!
Es war ein wahnsinns Gefühl!



Dann gabs einen Ruck, der Fallschirm hat sich geöffnet und auf einmal schwebt man einfach so über der Erde und betrachtet die Welt ohne Begrenzung, ohne Zaun oder durch irgendein Fenster, unter sich!



Und dann war's auch schon vorbei und wir sind mitten am Strand gelandet. 


Es war ein absolutes Erlebnis und eine Achterbahn der Gefühle!
Von Angst und Nervosität und Bauchkribbeln über das Vertrauen müssen, das der andere schon weiß was er tut, über eine absolute Freiheit, das Gefühl des Fallens, lachen, Freude, überwältigt sein...

Wir würden es jederzeit wieder machen :D!

Saßen dann auch noch auf der ganzen Autofahrt bis nach Rainbow Beach grinsend und mit Adrenalin vollgepumpt im Auto ;). 

Und morgen erfülle ich mir schon wieder einen Traum, habe nämlich einen Strandritt gebucht :D!

War am Nachmittag noch ne Runde am Strand spazieren, schaut mal in was für einer wunderschönen Umgebung ich morgen reiten darf:





Bin so dankbar für all die schönen Erlebnisse und Momente, es ist echt ein Segen!

21.09.2015

Hervey Bay

Sind seit gestern hier in Hervey Bay und bleiben noch bis Mittwoch. 
Zum einen weil es uns gerade sehr gut tut mal nicht von einem Ort zum anderen zu hasten und zum anderen weil wir waaahhhh!!!! einen Fallschirmtandemsprung gebucht haben :D!
Am Mittwoch um 10 Uhr geht's in die Luft mit Landung (hoffentlich unbeschadet und in einem Stück :P) hier am Beach. 
Wenn ich daran denke, werd ich ja gleich wieder ganz hibbelig :P. 
Und dann haben wir von Freitag auf Samstag eine Tour auf Fraser Island gebucht mit einer Übernachtung auf der Insel, da bin ich auch mal gespannt wie das wird :). 

Heute morgen hat's mal wieder geregnet und wir waren wieder dick eingepackt. 
Haben einen Kaffee genossen und am Nachmittag ist wieder die Sonne raus gekommen. 




Liebste Grüße :)

19.09.2015

Agnes Water

So, sind nun wieder in der Zivilisation angekommen und haben nun wohl wieder regelmäßig Empfang ;). 

Nach dem Eungella Nationalpark sind wir weiter in den Cape Hillsborough Nationalpark gefahren, hier konnte man freilebende Kängurus morgens im Sonnenaufgang am Strand beobachten. 
5:30 Uhr hat der Wecker geklingelt und stellt euch vor, ich kann's ja selber gar nicht glauben, aber ich bin 3 Minuten vorm Klingeln von alleine aufgewacht und war munter und auch sofort ansprechbar. 
Ein Wunder was hier in Australien mit mir passiert ist :P.  
Aber das zeitige Aufstehen war der Anblick wirklich wert!






Und dann Kaffee am Strand :D


Vor zwei Tagen dann haben wir uns auf den langen Weg in den Carnavon Nationalpark gemacht. 
Wir sind 800km gefahren und hatten eine reine Fahrtzeit von 10h. 
Aber die Fahrt war unglaublich. Wir sind einfach so im nichts gewesen!
Wir waren ne Stunde auf einer schnurgeraden Straße ohne Kurve, ohne Häuser, Empfang, Zivilisation oder sonst was unterwegs. 
Die Autos die uns entgegen kamen hätten wir zählen können. 
Da bekommt man einen ersten Eindruck wie groß Australien sein muss!


Und dann wurden auf einmal mitten aufm Highway von nem Cowboy hunderte von Rindern entlang getrieben. 


Bevor wir im Carnavon Nationalpark ankamen, haben wir uns leider noch etwas verfahren. 
Wir haben keine Straßenkarte gekauft und in unserem lonely Planet stand nur drin: "Von Rollstone kommend, fährt man eine Straße, die zunächst 75 km asphaltiert und dann 20 km unbefestigt ist."
Tja diese wunderbar beschriebene "eine" Straße haben wir leider nicht gefunden und als wir schon weit über den 75 km waren und von unbefestigt keine Spur zu sehen war, war uns klar, das wir falsch sind. 
Das Problem war leider nur, das es mittlerweile zu dämmern angefangen hatte und man von allen Seiten immer nur hört, ja nicht im Dunkeln in Australien zu fahren, wegen den Tieren. 
Leider zeugen auch wirklich unglaublich viele Känguruleichen am Highwayrand von dieser Gefahr. 
Wir also mitten am Highway umgedreht, ohne Karte uns auf die Suche nach besagter "einer" Straße gemacht und betend hinterm Steuer gesessen, das uns kein Tier vors Auto läuft. 
Nach einer Stunde Nachtfahrt sind wir dann auch wirklich noch auf die unbefestigte Straße gekommen und nachdem wir Hasen und Kängurus im Scheinwerferlicht gesehen haben, nen kleinen Flusslauf durchquert hatten, sind wir auch endlich müde und fertig, aber Gott sei dank heile angekommen!

In diesem Nationalpark haben wir dann eine Wanderung durch die Schlucht unternommen. 



Gestern sind wir dann fast genauso lange wieder zurück an die Küste gefahren. 

Schon ein bisschen verrückt, wir sind insgesamt ca. 1000 km ins Landesinnere gefahren um 23 km zu wandern, aber es war auf alle Fälle ein Erlebnis und auch etwas einmaliges so lange durch einfach "nichts" zu fahren!

Nun sind wir in Agnes Water, haben heute nen ganz relaxten Tag hier verbracht und wollen uns morgen am Strand entspannen, bevor es dann weiter an der Küste entlang geht. 
Haben nun fast schon Halbzeit und gestern auch das erste mal Brisbane auf den Verkehrsschildern gelesen. 

In diesem Sinne, 
liebe Grüße :)